Honigsorten

Honig lässt sich nicht nur auf Zuckerarten reduzieren obwohl er die feinsten Zucker enthält welche die Natur produzieren kann. Diese Zucker können zu Recht als Lichtprodukt bezeichnet werden. Sie sind Nahrung für das Gehirn und das Bewusstsein (jede Unterzuckerung führt zur Ohnmacht). Die ebenso erforderlichen Begleitstoffe sind so vielfältig, dass kein Naturwissenschaftler genau sagen kann was sie in ihrer Ganzheit für den Menschen bedeuten. Es wird aber angenommen dass Honig aufgrund seiner inhaltlichen Ausprägung, einen besonderen Bezug zum Kopf des Menschen und seinen Vorgängen des Denkens, Wahrnehmens und Steuerns der Organfunktionen hat. Je breiter die Komposition aus hochwertigen Zuckern, Mineralien, Spurenelementen und auch Vitaminen der B-Gruppe ist, um so breiter werden die organischen Prozesse um das Bewusstsein angelegt. Das erklärt auch warum Honig zu heilen vermag. Durch seine sowohl regionale, jahreszeitliche und pflanzliche Herkunft wirkt Honig sehr subtil verschieden auf Körper und Gemüt. Die sortenbezogene Zuordnung nach den Tierkreiszeichen ist jenseits aller Spinnerei ganz einfach aus dem pflanzenspezifischen Schema ableitbar. Tierkreissymbole und ihre Zuordnungen sind abseits des Glaubens an die Sterne nämlich noch etwas. Eine Kürzelsprache seelisch emotional wirkender Eigenschaften und so möchte ich hier eine kleine Zuordnung eben jener Wechselwirkungen vorstellen die im Bereich emotionaler Gemütszustände zum tragen kommen können.

Rapshonig:

Fördert dynamische Synergismen. Stärkt das Gefühl für natürliche Zusammenhänge und dem Bewusstsein, davon ein bedeutender Teil zu sein, da auch das Ich-Gefühl angehoben wird. (Tierkreiszuordnung: Widder)

Frühlingsblütenhonig:

Ausgleichende Eigenschaften zwischen Gemüts-, und Realitätsempfinden. Eine sinnvolle Wahl wenn die „Kopflastigkeit“ als problematisch empfunden wird. (Tierkreiszuordnung: Zwilling)

Akazienhonig:

erhöht die emotionale Frequenz, öffnet den sinnlichen Zugang zu spiritueller Energie. Akazie ist in vielen Frühjahrshonigen auch zu finden. In reiner Form aber Betonung auf das nicht Greifbare. (Tierkreiszuordnung: Zwilling)

Löwenzahnhonig:

fördert Selbstbehauptung – oft als innere Gewissheit. Willensstärke als ruhige Selbstverständlichkeit. (Tierkreiszuordnung: Stier)

Lindenhonig:

Spannungsauflösende Tendenz. Fördert kreatives Potential. Stärkt den Individualbereich und daher die Möglichkeit gelassen auf andere Zuzugehen. (Tierkreiszuordnung: Krebs)

Sommerblütenhonig:

Transsubstantiation der eigenen Seelenkraft. Die eigene Seelenkraft wird transformiert auf das Selbst zurückgespiegelt und erreicht die Qualität des Verständnisses über das eigene Sein. Wenn Gelassenheit und innere Mitte angestrebt wird. (Tierkreiszuordnung: Löwe).

Waldblütenhonig:

Metamorphose des Naturverständnisses. Stimmt das Gefühl ein auf die Wandlungsprozesse in der Natur. Begreift sich selbst als Teil des universellen Rhythmus und schwingt mit. Wenn emotionale „Wellen“ leicht zu hoch werden, glättet – und öffnet die ruhige Sichtweise. (Tierkreiszuordnung: Waage)

Waldhonig: (Fichte).

Führt zur Erkenntnis materieller Gegebenheiten, fördert bodenständige Denkmuster. Für Menschen die sich zu leicht im Uferlosen verlieren. Zentriert in der Welt des Faktischen. (Tierkreiszuordnung: Jungfrau)

Sonnenblumenhonig:

Erdend, zur inneren Einkehr bewegend. Bremst überkochende Aktivität und auch Labilität. Drängt sanft zur meditativen Besinnung auf die Vergänglichkeit der Materie und fördert innere unvergängliche Wertvorstellungen. (Tierkreiszuordnung: Skorpion)

Edelkastanienhonig:

Aktiviert die höherführenden Eigenschaften, sensibilisiert den Blick für astrale und spirituelle Gegebenheiten wie Visionen und schafft ein Umfeld für Gefühle ohne Grenzen und Begrenzungen. (Tierkreiszuordnung: Schütze)

Die Kristallisation des Honigs.

Echter, naturbelassener und nicht überhitzter Honig kristallisiert immer.
Fester Honig kann im Wasserbad bis 42°C aufgetaut werden. Das ist die einfachste und bekannteste Methode, aber es gibt noch eine besondere Alternative, die recht wenig bekannt ist und zwar:

Einfrieren des Honigs in der Tiefkühltruhe, gleich von der Schleuder weg!!!

Eingefroren und nach Bedarf aufgetaut behält der Honig sein unvergleichliches feines Aroma auf die einfachste Weise. In der BIENENWERKSTATT bieten wir jeden Sommer unsere

„HONIGAKTION VON DER SCHLEUDER WEG“ an.

Von Anfang Juni bis August, an den Wochentagen am Nachmittag, ist unsere Honigschleuder in Betrieb. Sie können selbst dabei sein wie IHR Frühlings -, oder Sommerblütenhonig seinen Weg aus der Wabe in das Glas nimmt. Sie können eigene Gläser mitbringen oder unsere Verbandsgläser nehmen, wie es Ihnen gefällt. Sie können sich von dem Duft und dem einzigartigen Aroma überzeugen und begeistern lassen.

Zudem erhalten Sie den günstigeren „Ab Schleuder Preis“.

Einfrieren ist außerdem auch eine optimale Qualitätssicherung. Kälte schadet dem Honig nicht und verhindert jede Kristallisation. Er behält seine Konsistenz und Aromen der ersten Stunde.

Honig hat in der Volksmedizin hunderte Anwendungsmöglichkeiten. Schon die Ägypter, 3000 Jahre v. Chr., verwendeten Honig gegen Wunden und Verletzungen. Im Altertum wurde Honig mit Lebertran vermischt und bei großen Brandwunden mit Erfolg angewendet. Heute wird Honig wieder nicht nur innerlich sondern auch äusserlich verwendet. Zur Behandlung von Leberkrankheiten (Glukose ist ein Nährstoff für Zellen und vergrößert die Glykogenvorräte der Leber): man bereitet sich eine kleine Tasse Andorn- oder Buchweizentee mit einem Esslöffel wirklich naturbelassenen Bienenhonig und trinkt morgens und abends je 1 Tasse. Auch bei Herz- und Kreislaufschwächen empfehlen Naturheilärzte täglich 5 – 7 dag Honig.

Bei Schlafstörungen und Nervosität hilft Honig abends mit Schlafkräutertee genommen.

Eines sei jedoch mit allem Nachdruck festgehalten: Honig für Diabetiker gibt es nicht. Der Diabetiker kann in Ausnahmefällen einen qualitativ hochwertigen Honig (wir empfehlen Akazienhonig) verwenden, doch muss er unbedingt vorher mit seinem Arzt sprechen.